Auf Malta selbständig werden

Viele suchen die maltesischen Inseln aus verschiedenen Gründen auf: wegen der vielen Sonnentage, der günstigen Steuergesetze, der Schönheit des Mittelmeers oder um den Weg zur Selbständigkeit zu beginnen. Malta ist in ganz Europa gut bekannt und bietet viele Gesetze, die einen guten Ausgangspunkt für diejenigen darstellen, die sich selbständig machen wollen. In diesem Artikel besprechen wir alles, was Sie wissen müssen, um sich in Malta selbständig zu machen, warum Sie das tun sollten und vieles mehr!

Vorteile der Selbständigkeit

Wer will neben den grossen Steuervorteilen nicht sein eigener Chef sein? Der Schritt in die Selbständigkeit gibt Ihnen endlich die Möglichkeit, Ihre Routine und Unabhängigkeit zu kontrollieren; Unternehmen oder Einzelpersonen, die Ihre Dienste in Anspruch nehmen, sind Ihre Kunden, nicht Ihre Arbeitgeber. Im Allgemeinen werden die Kunden ihre Erwartungen an die von Ihnen erbrachte Dienstleistung angeben, aber sie haben keine Kontrolle über Ihre Arbeit. Das schafft bei einigen ein großes Gefühl der Sicherheit – beruhigend, wie, wann und wo die Arbeit erledigt wird.

Was brauchen Sie, um berechtigt zu sein?

Jeder maltesische Staatsangehörige muss bei der Anmeldung einen gültigen maltesischen Personalausweis vorlegen. Wenn Sie im Ausland leben oder noch nie auf der Insel gearbeitet haben, müssen Sie sich zunächst eine Sozialversicherungsnummer besorgen, bevor Sie mit der Beantragung einer selbständigen Erwerbstätigkeit fortfahren können. Das Antragsformular mit der Überschrift „Alleininhaber“ finden Sie auf der Website des Kommissars für Einkommensteuer unter „Einkommensteuer“ und dann „Kleinunternehmen“.

Wenn Ihr Unternehmen außerdem Waren durch das Land importiert und/oder exportiert, wird empfohlen, eine EORI-Nummer zu beantragen.

  • Für Drittstaatsangehörige (TCN) ist das Verfahren begrenzter; jeder TCN in Malta, der sich selbständig machen möchte, muss die folgenden Schritte einhalten:
  • Ein Drittstaatsangehöriger muss innerhalb der ersten 6 Monate nach Erhalt der Jobsplus-Lizenz in maltesische Investitionsausgaben von mindestens 500.000,00 € investieren. Die Investitionsausgaben dürfen ausschließlich aus Anlagegütern bestehen, wie z.B. Immobilien, Anlagen und Maschinen, die für Geschäftszwecke genutzt werden und die in dem dem Antrag beigefügten detaillierten Geschäftsplan enthalten sein müssen. Quittungen für solche Käufe, die auf den Namen TCN lauten, sind zur Unterstützung des Antrags beizufügen. Ein Referenzschreiben bezüglich des TCN von einer angesehenen maltesischen Bank muss ebenfalls beigefügt werden, um die Möglichkeit zur Beschaffung des benötigten Kapitals zu unterstützen;
  • Eine Person, die ein hoch qualifizierter Innovator mit einem legitimen Geschäftsplan ist und sich in ihrer Bewerbung verpflichtet hat, in den ersten 18 Monaten der Gründung mindestens 3 EWR-/Schweizer/Malteser einzustellen;
  • Eine Person, die ein Projekt leitet, das von Malta Enterprise formell genehmigt und von Malta Enterprise formell bei Jobsplus angemeldet worden ist.
    „Im Fall von (1) oben ist ein Geschäftsplan erforderlich, aus dem klar hervorgeht, wann eine solche Investition innerhalb von zwölf Monaten nach der Bewerbung erfolgen soll. Im Fall von (2) oben muss der Geschäftsplan zusammen mit dem Antrag eingereicht werden. Im Falle von (3) ist der Nachweis einer solchen Vertretung auf Antrag erforderlich. Im Falle von (3a) ist auf Antrag eine formelle Benachrichtigung durch Malta Enterprise erforderlich.

Es wurde festgestellt, dass Bewerber, die ein klares Bekenntnis zur Einstellung maltesischer, EWR- oder Schweizer Staatsbürger zeigen, eine günstigere Bewerbung erzeugen.